Ökonomische Optimierungspotenziale

Ökonomische Optimierungspotenziale für das Angebot von Biodiversität und Ökosystemleistungen

Hier finden Sie Zusammenfassungen von verschiedenen Veröffentlichungen zu Ergebnissen aus dem Teilprojekt 3 - Ökonomische Optimierungspotentiale für das Angebot von Biodiversität und Ökosystemleistungen.
 

Ökosystemleistungen und forstliche Optimierung

Zahlreiche Ökosystemleistungen sind für jedermann zugänglich, wie z. B. die Möglichkeit zur Erholung im Wald. Andere Ökosystemleistungen entstehen als Nebeneffekt, beispielsweise die Klimaschutzwirkungen der Waldwirtschaft. Damit zeichnet sich eine Reihe von Ökosystemleistungen als öffentliche Güter bzw. externe Effekte aus, für die es (zunächst) keine Marktpreise gibt. Das kann die Übernutzung bzw. eine zu geringe Bereitstellung von Ökosystemleistungen zur Folge haben [1].
Autor: Knoke, T. (2017) in AFZ - Der Wald 19, 10-12.
[1] Helm, D.; Hepburn, C. (2012): The economic analysis of biodiversity. An assessment in Oxford Review of Economic Policy 28, S. 1-21.

Holznutzung und C-Bindung beim Kommunalwald Augsburg

Insbesondere im Kommunalwald treffen aufgrund seiner meist typischen Stadtnähe die unterschiedlichsten Interessen und Nutzergruppen aufeinander. Dadurch rückt die Bereitstellung der verschiedensten Ökosystem(dienst)leistungen (ÖSL) des Waldes automatisch stärker in den Fokus des Betriebsmanagements.
Autoren: Gang, B.; Meyer, M.; Schulz, C. & Härtl, F. (2017) in AFZ - Der Wald 19, 15-18.

Ökosystemleistungen: Nebenprodukt oder Planungsziele?

Bisherige Forstplanung hat sich hauptsächlich mit der nachhaltigen Holzproduktion befasst. In neuerer Zeit und im Rahmen des Klimawandels wird es unumgänglich, die anderen Leistungen des Ökosystems Wald in der Planung zu berücksichtigen.
Autoren: Kolo, H. & Knoke, T. (2017) in AFZ - Der Wald 19, 19-21.

Waldinventur - Grundlage für die betriebliche Planung

Kosten. Ein Wort, das den heute schon von Kindesbeinen an [9] betriebswirtschaftlich indoktrinierten Menschen an- und umtreibt. Ein Gespenst, das ihn als „Homo oeconomicus“ zur Kostenminimierung drängt, immer auf der „rationalen“ Suche nach dem höchsten Gewinn. Es wird kostenminimiert, nutzenmaximiert, optimiert, modernisiert, ausgelagert, meist in kurzfristiger Perspektive. Oft werden dabei jedoch die positiven, eher indirekt oder langfristig wirkenden Momente dieser „Kostenverursacher“ leichtfertig übersehen. Denn sie sind auch Investitionen. Investitionen, die lohnenswert sein können.
Autor: Härtl, F. (2016) in AFZ - Der Wald 13, 13-15.
 

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